Passt ein Mini American Shepherd zu Euch ?

 

Ein Hund als Mitglied der Familie muss von seinem Wesen und Temperament her zum Lebensstil und zum Charakter der Familie passen. Dabei sind die Größe und Rasse der Hundes zunächst zweitrangig.

 

Könnte ein Miniature American Shepherd nun zu Eurer Familie passen?

 

Ein My Magic Mini American Shepherd...

 - ist sehr agil und will sich bewegen können, er hat viel Temperament und Go

 - ist territorial, hat starken Schutztrieb und verteidigt seine Familie

 - ist sehr intelligent und lernt extrem leicht

 - hat manchmal ein zurückhaltendes Wesen gegenüber Fremden, 

 - ist ein Hund, der sich den Personen seiner Familie sehr eng anschließt

 - verfügt über Wachsamkeit  und kann zum Bellen neigen

 - ist überaus sensibel und verträgt keine Grobheit oder Ungerechtigkeit

 - es fällt ihm oft schwer zu Ruhe zu kommen, daher braucht er ein ruhiges Umfeld

 - ist ein echtes Allroundtalent

 - ist ein Spätentwickler

 - verfügt über einen starken "will to please", dh den Wunsch, alles für seinen Menschen zu tun

 - hat einen hohen Hütetrieb und muss daher Impulskontrolle und Frustrationstoleranz lernen

 - ist ein sehr guter und ausdauernder Begleiter von Joggern, Inliner-Läufern, Fahrradfahrern  
    und Reitern.

 

Is a Miniature American Shepherd right for you?

 

A dog as a member of the family must fit in with the lifestyle and character of the family in terms of its nature and temperament. The size and breed of the dog are secondary considerations.

 

Could a Miniature American Shepherd be right for your family?

 

A My Magic Miniature American Shepherd...

 - is very agile and wants to be able to move around, has a lot of temperament and energy

- is territorial, has a strong protective instinct, and defends its family

- is very intelligent and learns extremely easily

- is sometimes reserved towards strangers

- is a dog that bonds very closely with its family members

- is alert and may tend to bark

 - is extremely sensitive and cannot tolerate rudeness or injustice

 - often finds it difficult to calm down, so needs a quiet environment

 - is a real all-rounder

 - Is a late bloomer

 - Has a strong “will to please,” i.e., the desire to do everything for its human

 - Has a strong herding instinct and therefore needs to learn impulse control and frustration tolerance

 - Is a very good and persistent companion for joggers, inline skaters, cyclists,  

    and horse riders. 

 

 

Die Ansprüche des Mini American an seine Familie

 

Er möchte sich täglich auseichend bewegen und geistig beschäftigt werden.
Egal ob Obidience, Agility, Hoopers, Flyball, Frisbee, Trickdogging, Dogdancing oder Herding, der Mini American will stets Neues lernen.

Er liebt die Beschäftigung mit seinem Menschen und braucht diese.

Unsere Mini´s sind kein Hunde "für nebenbei" - wer den Mini nur als reinen Familienhund fürs Sofa möchte, ist mit einem Hund aus einer anderen Zucht besser bedient.
Die My Maigcs sind fokussiert auf den Hundesport und auf das Hüten gezogen, ihre neuen Besitzer sollten daher Freude dran haben, 1-2 mal die Woche auf dem Hundeplatz zu trainieren und ihren Alltag rund um den Hund zu gestalten. Sie haben viel "PS" und "Go", daher sollten ihre neuen Besitzer mit dem Handling eines temperamentvollen Hundes vertraut sein, und ihm die notwendige Ruhe vermitteln können.

 

Der Mini braucht grade in den ersten Jahren viel Kontakt zu anderen Hunden und Menschen, um ein gesundes Sozialverhalten zu entwickeln.
Die My Magic Mini´s sind in der Regel für Ersthundebesitzer nicht geeignet. Nur in Ausnahmefällen geben wir unsere Welpen an Neu-Hundebesitzer ohne Erziehungserfahrung mit eigenen Hunden ab. Zu groß ist das Risiko, dass es zu schwerwiegenden Erziehungsfehlern kommt, die später nur schwer oder gar nicht zu korrigieren sind. Ein Mini lernst sehr schnell - leider auch das Falsche...

 

Ein Mini möchte sich in Haus, Hof und Garten frei bewegen können. Ein großes Grundstück zum Freilaufen ist wünschenswert, bei einer reinen Wohnungshaltung muss durch 3-4 Spaziergänge pro Tag seinem Bewegungsbedürfnis Rechnung getragen werden.

 

Bällchenspiele sind tabu - Mini American´s entwickeln sich gerne zum "Ball-Junkie" und werden regelrecht süchtig danach. Dies ist nicht gesund für die Entwicklung des Hundes.

 

Er möchte in ständigem Kontakt mit "seinem" Menschen sein und nicht stundenlang allein bleiben müssen. Daher geben wir unsere Welpen nicht an Besitzer, bei denen sie täglich mehr als 3-4 Stunden allein bleiben müssen.
Für das erste Jahr muß eine durchgehende Betreuung des Welpen/Junghundes gesichert sein.

 

Ein My Maigc Mini braucht einen ruhigen, souveränen und sehr konsequenten Besitzer, der Spaß daran hat, viel gemeinsam mit seinem Hund zu unternehmen, denn er muss seinen Bewegungs- und Beschäftigungsdrang ausleben können.

Er ist kein Hund für Sofamenschen, sondern ein Hund für Menschen, die gerne und viel draußen in der Natur sind.

 

Trotzdem ist der Mini American kein Hund, der rund um die Uhr ein "Beschäftigungsprogramm" braucht - weniger ist oft mehr und auch kurze, intensive Such- und Schnüffelspiele können einen Hund durchaus müde machen. Und da der Mini viel Freude dran hat, Tricks zu lernen, kann man auch hier viel Beschäftigung und geistige Auslastung schaffen.

Zu wenig Schlaf ist ungesund - und Hunde brauchen unheimlich viel Schlaf..

Wenn also der Welpe überdreht oder gar aggressiv reagiert, ist oft einfach nur der fehlende Schaf schuld.

 

The Mini American's demands on its family

It wants to get enough exercise and mental stimulation every day.

Whether it's obedience, agility, hoopers, flyball, Frisbee, trick dogging, dog dancing, or herding, the Mini American always wants to learn new things.

It loves spending time with its humans and needs this interaction.

Our Minis are not dogs “on the side” – if you only want a Mini as a family dog for the sofa, you would be better off with a dog from a different breed.

My Maigcs are bred with a focus on dog sports and herding, so their new owners should enjoy training 1-2 times a week at the dog park and organizing their daily routine around the dog. They have a lot of “horsepower” and “go,” so their new owners should be familiar with handling a temperamental dog and be able to convey the necessary calmness to it.

 

The Mini needs a lot of contact with other dogs and people, especially in the first few years, in order to develop healthy social behavior.

My Magic Minis are generally not suitable for first-time dog owners. Only in exceptional cases do we give our puppies to new dog owners with no experience of training their own dogs. The risk of serious training mistakes being made, which are difficult or impossible to correct later on, is too great. A Mini learns very quickly – unfortunately, this includes the wrong things...

 

A Mini wants to be able to move freely around the house, yard, and garden. A large property where it can run freely is desirable; if kept exclusively in an apartment, its need for exercise must be met by 3-4 walks per day.

 

Ball games are taboo – Mini Americans tend to become “ball junkies” and become downright addicted to them. This is not healthy for the dog's development.

 

They want to be in constant contact with “their” human and not have to be left alone for hours on end. Therefore, we do not give our puppies to owners who have to leave them alone for more than 3-4 hours a day.

Continuous care of the puppy/young dog must be ensured for the first year.

 

A My Magic Mini needs a calm, confident, and very consistent owner who enjoys doing a lot of activities with their dog, because it needs to be able to live out its urge to move and be active.

It is not a dog for couch potatoes, but a dog for people who enjoy spending a lot of time outdoors in nature.

 

Nevertheless, the Mini American is not a dog that needs a round-the-clock “activity program” – less is often more, and even short, intense search and sniffing games can tire a dog out. And since the Mini enjoys learning tricks, you can also keep it busy and mentally stimulated in this way.

Too little sleep is unhealthy – and dogs need an incredible amount of sleep.

So if your puppy is overexcited or even aggressive, it is often simply due to a lack of sleep. 

 

 

Rüde oder Hündin?

Rüde und Hündin unterscheiden sich weder im Charakter noch in der Lernfähigkeit.

 

Rüden neigen dazu, "ihr" Revier durchs Absetzen von Urin zu kennzeichnen. Gerade bei Spaziergängen ist es lästig, wenn der Rüde an jedem Laternenpfahl das Bein hebt. Dies ist allerdings vor allem eine Erziehungsfrage.

 

Die Hündin wird idR alle 6-7 Monate für 3 Wochen läufig. In dieser Zeit darf die Hündin nur unter Aufsicht frei laufen, in den sogenannten "Stehtagen" überhaupt nicht. Schnell haben alle Rüden in der Umgebung von der Läufigkeit Kenntnis erhalten und werden sich bald vor Haus des Hündinnen-Besitzers einfinden, um der Hündin ihre Aufwartung zu machen.

 

Die Hündin setzt während der Läufigkeit für 3 Wochen kleine Bluttröpfchen ab.


Bei den Mini Americans sind Rüden häufig einfacher zu führen und auszubilden als Hündinnen.
Sie sind ebenso verschmust und anhänglich, neigen aber nicht zu Zickigkeit und dem hormonabhängigen Wesenswechsel der Hündinnen.

Als Zweithund sollte man immer das Komplementär wählen, Hündin und Rüde.
Warum? Diese zwei bilden eine Familie, wie in der Natur und es kommt so gut wie niemals vor, dass sich diese beiden nicht vertragen.
Anders ist es schon bei zwei Rüden - auch wenn sie durchaus miteinander auskommen, ist hier doch deutlich mehr Dominanz im Spiel, und der Mensch muss ab und an regelnd eingreifen.

Noch verzwickter wird es oft bei zwei Hündinnen. Während eine Hündin allein oft lieb, anhänglich und verträglich ist, kann bei zwei Hündinnen durchaus der Zickenkrieg ausbrechen. Solange der Zweithund noch Welpe ist, und sich unterordnet, bleibt der Burgfrieden gewahrt.
Doch ab der ersten Läufigkeit und spätestens in der Adoleszenz ändert sich dies in sehr vielen Fällen. Die Junghündin testet die Grenzen aus und versucht oft, die Führung zu übernehmen. Die Althündin wird das je nach Alter und Mentalität hinnehmen oder eisenhart gegen halten, was zu ernsthaften Rangeleien führen kann.
Zudem sind Minis sehr resourcenorientiert und beanspruchen gerne ihren Menschen für sich, ein zweiter Hund ist dort erst mal wenig willkommen. Hier ist viel Führung und Management gefragt, um aus zwei Hunden ein Team zu machen. 
Bei der Hündin /Rüden Konstellation übernimmt hier zum Glück meist die Natur den Hauptjob und sorgt für ein entspanntes Miteinander.

 

Male or female?

Males and females do not differ in character or learning ability.

Males tend to mark “their” territory by urinating. This can be annoying, especially when out walking, if the male lifts his leg at every lamppost. However, this is mainly a question of training.

Female dogs usually go into heat every 6-7 months for 3 weeks. During this time, female dogs may only run freely under supervision, and not at all during the so-called “standing days.” All male dogs in the area will quickly become aware of the female dog's heat and will soon gather in front of the female dog owner's house to pay their respects to the female dog.

 

During her heat, the female dog will shed small drops of blood for 3 weeks.

 

With Mini Americans, males are often easier to handle and train than females.

They are just as cuddly and affectionate, but do not tend to be bitchy or undergo the hormone-dependent personality changes that females do.

 

As a second dog, you should always choose a complementary pair, a female and a male.

Why? These two form a family, as in nature, and it is almost unheard of for these two not to get along.

The situation is different with two males – even if they get along well, there is significantly more dominance at play here, and humans must intervene from time to time to regulate the situation.

 

It often becomes even more complicated with two female dogs. While a female dog alone is often sweet, affectionate, and compatible, two female dogs can easily start fighting. As long as the second dog is still a puppy and submissive, peace is maintained.

However, in many cases, this changes when the second dog comes into heat for the first time and, at the latest, during adolescence. The young female dog tests the boundaries and often tries to take the lead. Depending on her age and mentality, the older female dog will either accept this or resist it fiercely, which can lead to serious fights.

In addition, minis are very resource-oriented and like to claim their humans for themselves, so a second dog is not very welcome at first. A lot of leadership and management is required here to turn two dogs into a team. 

Fortunately, in the female/male constellation, nature usually takes over the main job and ensures a relaxed coexistence. 

 

Sind sie verträglich mit Katzen?

Wenn Welpen mit Katzen im Haushalt aufwachsen, gibt es so gut wie nie Probleme mit der gegenseitigen Akzeptanz. Im Gegenteil sind oft ehr die Katzen dominant und der Welpe ordnet sich ihnen unter. Kommt zu einem erwachsenen Hund eine Katze hinzu, müssen beide anfangs gut beobachtet werden. Oft neigen Hütehunde dazu, zu versuchen, die Katze in einem bestimmten Territorium zu halten. Allerdings kommt es ehr selten zu Aggressionen von Seiten des Hundes.

Da wir Hof- und Stallkatzen haben, die oft auch ans und ins Haus kommen, ist unseren Welpen die Begegnung mit Katzen vertraut, wenn auch unsere Katzen von sich aus auf sichere Distanz achten. 

 

Are they compatible with cats?

When puppies grow up with cats in the household, there are almost never any problems with mutual acceptance. On the contrary, cats are often dominant and the puppy submits to them. If a cat is added to an adult dog, both must be closely observed at first. Herding dogs often tend to try to keep the cat within a certain territory. However, aggression on the part of the dog is rare.

 

Since we have farmyard and barn cats that often come in and out of the house, our puppies are familiar with cats, even though our cats keep a safe distance on their own initiative. 

  

 Kinder und Hunde

 Für Kinder ist es eine wunderbare Erfahrung, mit einem Hund aufwachsen zu dürfen. Sie lernen Verantwortungsbewußtsein,  Toleranz, Geduld und die Fähigkeit, die Bedürfnisse eines anderen Lebewesens zu respektieren.

 

Die My Magic Mini´s sind in der Regel nur für Familien mit älteren Kindern ab 10 Jahre geeignet.
Durch ihr sensibles Wesen und ausgeprägtes Temperament sind sie oft mit jüngeren Kindern und deren Unruhe überfordert.
Die Mini´s lieben ihre Familie, und besonders die Kinder. Aber sie lieben nicht jedes Kind und unterscheiden sehr genau zwischen dem "eignen" und fremden Kindern. Hier können sie durchaus auch mal unfreundlich reagieren, wenn ihrem Wunsch nach Distanz keine Rechnung getragen wird.
Daher sind sie nicht per se kinderfreundlich, wie es zB ein Labrador ist, und es bedarf durchaus des Managements durch die Familie, wenn fremde Kinder zu Besuch kommen.

 

Children and dogs

Growing up with a dog is a wonderful experience for children. They learn responsibility, tolerance, patience, and the ability to respect the needs of another living being.

 

My Magic Minis are generally only suitable for families with older children aged 10 and above.

Due to their sensitive nature and strong temperament, they are often overwhelmed by younger children and their restlessness.

The Minis love their family, especially the children. However, they do not love every child and distinguish very clearly between their “own” children and strangers' children. They may react unfriendly if their desire for distance is not respected.

Therefore, they are not inherently child-friendly, as a Labrador is, for example, and management by the family is definitely required when other people's children come to visit.

 

 

Sport und Spiel mit dem Mini American

 Es gibt viele Möglichkeiten, sich mit seinem Mini American zu beschäftigen. Für manche Aktivitäten bietet sich der Besuch einer Hundeschule oder eines Hundesportvereins an.

 

Agility :
Die Bewältigung eines Hindernisparcours mit dem Hund in möglichst schneller Zeit und fehlerfrei. Ein rasanter Sport mit viel Spaß, der eine gute Kondition von Besitzer und Hund verlangt.:.

Rettungshund:

Viele Mini Americans finden ebenso wie Aussies ihren Platz in Rettungshundestaffeln und sogar als Lawinenspürhunde.
Sie sind klein genug für kleinere Öffnungen in Trümmerfeldern und können gut getragen und gehoben werden. Sie haben Ausdauer und Energie für eine anspruchsvolle Aufgabe und viel Motivation, die gesuchten Personen zu finden.

 

Reitbegleithund:
Mini American´s sind ausdauernde Begleiter am Pferd. Auch stundenlange Ausritte genießen sie nach entsprechendem Konditionstraining. Unsere Mini´s laufen bis zum 30 km täglich am Pferd mit. Da sie idR bei entsprechender Ausbildung nicht zum Jagen neigen, können sie problemlos im Gelände ohne Leine laufen.

 

Obidience:
Eine Gehorsamsaufgabe muss nach Anweisung der Ringrichter ausgeführt werden.

 Freudiger Gehorsam und perfektes Ausführen der Übungen sind gefragt

 

Dog-Dancing :
zusammen mit dem Hund wird eine Tanz- Choreographie erarbeitet

 

Flyball:

Der Hund muss die Ballwurfmaschine auslösen, den Ball fangen und ihn möglichst schnell über drei Hürden zu seinem Besitzer zurückbringen. Auch hier gehts im Wettkampf um Fehler und Zeit.

 

Herding:
Der Hund hütet im Wettbewerb Schafe, Enten und Rinder.

 

Trickdogging:
Der Hund lernt Tricks, wie Kompliment, Rolle, Vorwärts und Rückwärts im Slalom durch die Beine, Sachen tragen und vieles mehr

 

Begleithundeprüfungen:
Ausbildung des Hundes in allen Grundkommandos, die an der Leine und später auch frei laufend befolgt werden müssen

 

Mantrailing:
Der Hund lernt, einen bestimmten Menschen, auf dessen Spur er gesetzt wird, zu suchen und sein Auffinden anzuzeigen. Im Gegensatz zum Such- und Rettungshund soll der Hund hier allerdings nicht verbellen, um die aufgefundene Person nicht zu erschrecken. Mantrailer such zB verirrte Menschen oder alte Menschen, die sich verlaufen haben.

 

Pettrailing:
Hier sucht der Hund entlaufene Haustiere, insbesondere Hunde. Pet-Trailer können auch nach Tagen noch die Spur des entlaufenen Tieres aufnehmen und ihr folgen.

 

Schul-, Therapie-, Assistenzhunde:

Auch wenn die My Magic Minis nicht gezielt für diese Aufgabenfelder gezüchtet werden, findet sich doch immer wieder Welpen, die für diesen Einsatz geeignet sind.
Insbesondere im Bereich der Assistenz sind sie großartige kleine Helfer, die ihren Job sehr ernst nehmen und unglaublich differenzierte Leistungen vollbringen können, um ihrem Menschen den Alltag zu erleichtern.

 

 

 

 

Arbeiter oder Workoholic?

 

Aufgrund seiner Vergangenheit läßt sich der Mini American in fast allen Bereichen einsetzen und ist für nahezu jeden Hundesport zu begeistern.

Aber der Grad ist schmal, aus einem begeisterten Arbeiter kann schnell ein Workoholic werden. Viele Hundebesitzer überfordern Tag für Tag ihren Hund, in dem guten Glauben er "müsse ausgelastet werden". Das Ergebnis ist ein gestresster und neurotischer Hund, der nicht mehr in der Lage ist, sich selbst zu kontrollieren und selbst wieder zur Ruhe zu finden.

 

Ein Mini American ist eine Herausforderung - er will lernen, aber nicht überfordert werden. Dies fordert von seinem Besitzer eine Menge Phantasie und Einfühlungsvermögen. Suchspiele sind super für Aussies geeignet. Verstecken Sie doch mal Leckerlies in der Wohnung, im Garten und draußen beim Spaziergang. Diese zu finden stellt hohe Anforderungen an den Hund und befriedigt sein Bedürfnis zu arbeiten.

 

Der Mini American braucht eine konsequente Erziehung und regelmäßige sinnvolle Beschäftigung. Wenn er 2-3 mal die Woche auf einem Hundeplatz arbeitet, reicht dies völlig aus, den Rest der Woche reichen ausgedehnte Spaziergänge und ab und zu kleine Suchspiele oder Tricks, sowie die Arbeit an den gängigen Alltagssituationen. Als Arbeitshund ist der Aussie auch dazu gezüchtet, eine Weile mal nicht zu arbeiten. Mit einer entsprechenden Grunderziehung genießen auch Mini American´s es, einfach mal faul zu sein ;-)

 

Permanentes Bällchen- oder Frisbeewerfen, um damit dem Hund Bewegung zu verschaffen sind hingegen der sicherste Weg, um einen Neurotiker zu bekommen - ein absolutes No-Go.

 

Eine sehr treffende Beschreibung des Charakters des Aussies, die auch auf den Mini American zutrifft, findet sich hier:

http://www.k9station.com/articles/raisinganaussie.htm aus dem Englischen übersetzt:

 

"Aussies sind Problemlöser und bekannt dafür sehr unabhängig zu denken und eigene Entscheidungen zu treffen. Aussies sehen keine Limits in ihrer Entwicklung, sie sehen nur Möglichkeiten. Dieses ist eine unabdingbare Eigenschaft in der Fähigkeit des Aussies mit Vieh zu arbeiten und dies wirkt sich auf andere Bereiche des Lebens aus. Aussie Besitzer sollten ihrem Hund sorgfältig Grenzen setzen, bevor der Hund alle offen stehenden Möglichkeiten ausnutzt.

Zum Beispiel Zäune. Andere Hunde sehen in Zäunen in der Regel unüberwindbare Hindernisse. Ein Labbi mag auf den Zaun schauen und denken : "Verdammt, ein Zaun, ich denke, ich bleibe im Garten", ein Aussie sieht den Zaun und denkt " hmm, da könnte ich drüber kommen.." und fängt an, mit 90 verschiedenen Wegen dies auszuprobieren.

Aussie Besitzer sind oft schockiert, wie es ihre Hunde schaffen, auszubrechen.

Viele Aussies sterben jedes Jahr bei dem Versuch aus einem Bereich herauszukommen, der eigentlich sicher eingezäunt war. Passiert dies wegen ihrem phänomenalem Springvermögen und ihren athletischen Fähigkeiten? Zum Teil, aber der wichtigste Grund für dieses häufig zu sehende Verhalten ist, dass der Aussie den Zaun nicht so wahr nimmt wie andere Rassen.

Wenn dem Aussie ein Problem im Weg steht ( so wie ein Zaun, der ihn hindert etwas Spannendes auf der Straße zu sehen) dann wird er schnell herausfinden, wie er dieses Problem lösen kann.

Ein anderes Beispiel: wenn ein Aussie hungrig ist ( und Aussies sind für gewöhnlich sehr übers Fressen zu motivieren, ein Wesenszug, der nicht im Rassestandard beschrieben ist ), schaut er nach etwas zu fressen und wird einen Weg finden da dran zu kommen. Das bedeutet, er öffnet Schränke, springt auf die Arbeitsplatten, öffnet Reissverschlüsse an Taschen, packt Schokolade aus Verpackungen.

Aussies sehen Straßensperren, doch sie lassen sich durch sie nicht abhalten, sie finden immer einen Weg um drum herum zu kommen.

 

Als Hütehunde oder Obidience- oder Agilityhunde kann das Problemlöseverhalten des Aussies ein Problem für Besitzer sein, die versuchen ihren Hund mit Drill-Methoden auszubilden.

Aussies lernen schnell und lieben die Herausforderung.

Ständige Wiederholung im Drill langweilt den Aussie und bringt ihn dazu, eine Sportart nicht zu mögen. Viele Aussies werden dann versuchen, sich selbst mit eignen Ideen "in das Spiel" einzubringen und was sie einbringen ist nicht immer ideal für die Hütearbeit oder den Wettkampf.

Einen Aussie motiviert zu halten bedeutet auch immer, ihm zu erlauben, Probleme zu lösen...

 

 Worker or workaholic?

Due to its past, the Mini American can be used in almost all areas and is enthusiastic about almost every dog sport.

But the line is thin, and an enthusiastic worker can quickly become a workaholic. Many dog owners overwork their dogs day after day, believing that they “need to be kept busy.” The result is a stressed and neurotic dog that is no longer able to control itself and find peace again.

 

A Mini American is a challenge – it wants to learn, but not be overwhelmed. This requires a lot of imagination and empathy from its owner. Search games are great for Aussies. Try hiding treats in your home, in the garden, and outside during walks. Finding them is challenging for the dog and satisfies its need to work.

 

The Mini American needs consistent training and regular meaningful activity. If it works at a dog park 2-3 times a week, this is completely sufficient. The rest of the week, long walks and occasional small search games or tricks, as well as working on common everyday situations, are sufficient. As a working dog, the Aussie is also bred to be able to go without work for a while. With appropriate basic training, Mini Americans also enjoy just being lazy ;-)

 

Constantly throwing balls or Frisbees to get the dog to exercise, on the other hand, is the surest way to end up with a neurotic dog – an absolute no-go.

 

A very apt description of the Aussie's character, which also applies to the Mini American, can be found here:

http://www.k9station.com/articles/raisinganaussie.htm

 

"Aussies are problem solvers and are known for thinking very independently and making their own decisions. Aussies see no limits in their development, they only see possibilities. This is an essential trait in the Aussie's ability to work with livestock, and it carries over into other areas of life. Aussie owners should carefully set boundaries for their dogs before they take advantage of all the possibilities open to them.

Take fences, for example. Other dogs usually see fences as insurmountable obstacles. A Labrador might look at the fence and think, “Damn, a fence, I guess I'll stay in the yard,” but an Aussie sees the fence and thinks, “Hmm, I could get over that...” and starts trying 90 different ways to do so.

Aussie owners are often shocked at how their dogs manage to break out.

Many Aussies die every year trying to get out of an area that was actually securely fenced in. Is this because of their phenomenal jumping ability and athletic skills? Partly, but the most important reason for this frequently seen behavior is that Aussies don't perceive fences the same way other breeds do.

If an Aussie encounters a problem (such as a fence that prevents them from seeing something exciting on the street), they will quickly figure out how to solve it.

Another example: when an Aussie is hungry (and Aussies are usually very motivated by food, a trait that is not described in the breed standard), it will look for something to eat and find a way to get it. This means opening cupboards, jumping on countertops, opening zippers on bags, and unwrapping chocolate from packaging.

Aussies see roadblocks, but they don't let them stop them; they always find a way around them.

 

As herding dogs or obedience or agility dogs, the Aussie's problem-solving behavior can be a problem for owners who try to train their dogs using drill methods.

Aussies learn quickly and love a challenge.

Constant repetition in drill bores the Aussie and makes them dislike a sport. Many Aussies will then try to get “into the game” with their own ideas, and what they contribute is not always ideal for herding work or competition.

Keeping an Aussie motivated also means always allowing them to solve problems... 

 

Mini American´s als Helfer und Retter

 Mini American´s sind nicht nur begeisterte Sportler und Familienhunde, sie sind auch Helfer im Alltag kranker oder behinderter Menschen und als Rettungshunde im Einsatz.

Aufgrund ihrer Feinfühligkeit, Sensibilität, Menschenbezogenheit und leichten Erziehbarkeit eignen sie sich bei der richtigen Auswahl auch als Therapiehunde und Behindertenbegleithunde. Wichtig hierfür ist die Auswahl eines sehr ruhigen und gelassenen Welpen, der auch fremden Dingen gegenüber offen und aufgeschlossen ist. Welpen, die Tendenzen zu Zurückhaltung und Ängstlichkeit zeigen, sind hierfür ungeeignet.

Welpen für den Einsatz als Therapiehunde oder Behindertenbegleithunde wählen wir aus speziell nach diesen Anforderungen und vorrangig aus unseren Würfen aus.

 

My Magic Mini American´s arbeiten mittlerweile erfolgreich als Therapiehunde und Schulhunde in Bereich der tiergestützten Pädagogik.
Für den Einsatz als Therapie-, Assistenz, oder Rettungshund suche ich die Welpen speziell mit den neuen Besitzern aus.

 

Mini Americans as helpers and rescuers

Mini Americans are not only enthusiastic athletes and family dogs, they also help sick or disabled people in their everyday lives and are used as rescue dogs.

Due to their sensitivity, sensitivity, people-oriented nature, and ease of training, they are also suitable as therapy dogs and assistance dogs for the disabled when selected correctly. It is important to select a very calm and relaxed puppy that is also open and receptive to unfamiliar things. Puppies that show tendencies toward reserve and fearfulness are unsuitable for this purpose.

We select puppies for use as therapy dogs or assistance dogs specifically according to these requirements and primarily from our own litters.

 

My Magic Mini Americans are now successfully working as therapy dogs and school dogs in the field of animal-assisted education.

For use as therapy, assistance, or rescue dogs, I select the puppies specifically with the new owners.